8. Juni 2026

Wie du dein volles Potenzial manifestierst…
Ich lernte von meinem Vater eine Sache, die alle meine Weltvorstellungen auf den Kopf stellte: dem Weg deiner Selbstermächtigung zu folgen, bis du sie in jedem Lebensbereich erlangt hast, wird dir als Egoismus, Ignoranz, Empathielosigkeit & Selbstsucht vorgeworfen – ist aber in Wahrheit der altruistischste und den Menschen dienendste Weg, weil du dich dadurch auf niemandem finanziell, gesundheitlich und emotional abstützt und es alle in die Eigenverantwortung & Eigenständigkeit zwingt, aus der sie sich mit Vorwürfen, wie „Aber du würdest dich doch um mich kümmern und meine Wünsche befolgen, wenn du mich wirklich liebst“ winden wollen. In meiner Familie sind wir alle diesen Weg durchlaufen – und er hat uns drei Schwestern befähigt, gesund und eigenständig zu sein, unser Potenzial zu leben und die tiefsten Beziehungen auf Augenhöhe in unserer vollen Größe als Frau zu kreieren.
Servant Leadership ist für mich keine Methode. Es ist eine innere Haltung, die ein bestimmtes Bewusstsein fordert, um zu durchdringen, wann wir diesen Weg versehentlich verlassen, weil unsere alte Prägung ungewollt das Steuer übernimmt.
Insbesondere das Thema Liebe musste ich dafür komplett neu lernen. Und Liebe ist schlussendlich die Grundlage all unseren Handelns. Wenn du nicht begriffen hast, was wirklich Liebe ist, dann handelst du unwissentlich aus einer seelischen Verstrickung, die sowohl dich als auch den anderen in emotionaler Gefangenschaft und kleinhaltender Abhängigkeit hält.
Wahre Liebe befreit und ermächtigt.
Missverstandene Liebe projiziert und begrenzt.
Mein Vater ist der Gründer des Milliardenkonzerns NORDEX und heute 84 Jahre alt: geistig top fit, finanziell frei, in einer innigen Partnerschaft (mit erfülltem Sexualleben – sorry Papa, für meine Ehrlichkeit ;)) und körperlich bis auf Brille, gelegentliches Hörgerät und jetzt gerade etwas Schmerz in der Schulter kerngesund.
Ich habe seinen Weg lange nicht verstanden und vieles sogar abgelehnt, weil ich erstmal nur sah, wie sehr er manche Menschen auf den ersten Blick verletzte und verärgerte.
Aber das Endergebnis ist etwas, das ich zutiefst bewundere:
Er war und ist geistig, körperlich, finanziell und emotional eigenständig und voller Freude. Ich kenne keinen Menschen in seinem Alter mit so viel Energie, Tatendrang, Bewusstsein und äußerer wie innerer Freiheit. Er erzählt keine „alten Kamellen“ – wenn ich ihm zuhöre, staune ich. Manches sehe ich anders, aber vieles ist nach wie vor allgemeingültig und bedeutsam für Gesellschaft und Mensch. All sein Handeln und die Resultate seines Lebens reflektierte er mit Bewusstsein. Von der Gesundheit bis zum Liebesleben. Sein Antrieb war stets: was habe ich für die Generationen nach mir zu tun und wie lebe ich heute, hier und jetzt ein erfülltes, verbundenes Leben. Er verlor viel, er gewann viel – aber statt sich darüber aufzuregen, übte er das innere Loslassen. Deshalb ist er heute so im Frieden. Und welch ein Geschenk ist dies für uns, seine Töchter! Statt uns eine Last im Alter zu sein, stärkt er uns. Seine Frau pflegte er bis zum Tod. Seine Enkel liebt er über alles.
Er hat nicht alles „richtig“ gemacht und so einige waren zurecht wütend. Aber es ist eine Sache, sich innerhalb eines Sicherheitsnetzes zu bewegen und alles vorbildlich richtig zu machen – und eine ganz andere, sich der gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und mit der eigenen Fehlbarkeit im Frieden Großes anzustoßen und in die eigene Freiheit zum Wohle aller anderen zu gelangen.
Mach lieber 100 Fehler, als fehlerfrei zu Hause hocken zu bleiben.
Warum setze ich mich seit 20 Jahren so intensiv mit Schuldinduktion auseinander? Weil wir gesellschaftlich und somit nahezu überall familiär ein missverstandenes Bild von Liebe gelernt haben. Und dadurch bereiten uns Menschen oder auch einfach unser eigener Kopf Schuldgefühle, die ganz simpel völliger Quatsch sind, uns aber zutiefst handlungsunfähig oder sogar krank machen, weil sie so schwer auf uns lasten, solange wir sie für berechtigt halten.
Nehmen wir das Thema „Stillen eines Babys“.
Freitag wurde ich mal wieder für einen Podcast interviewt und da fragte die Journalistin: „Du sagtest gerade: Du hast 4 Jahre gestillt, um deine Kinder schnellstmöglich in die Selbstständigkeit zu bringen. Ist das nicht ein Widerspruch?“ Sie brachte es auf den Punkt: zu glauben, Stillen würde ein Kind abhängig machen, ist das verrückte Denken! So früh beginnt es bereits und nimmt Einfluss auf unser Handeln. Ja, Stillen kann abhängig machen, wenn es von der Mutter missbraucht wird, um das Kind kleinzuhalten und zum Baby zu machen. In Wahrheit befähigt aber Stillen, weil es die stärkste emotionale Bindung und Urvertrauen aufbaut und somit der schnellste Weg zur Selbstermächtigung ist, weil das Kind lernt: „Mama ist immer da und hält mich (emotional), sodass ich mutig und neugierig in die Welt hinausgehen und keine Angst mich zurückhalten kann.“ GENAU DAS BRAUCHEN WIR!
Wir verändern die Welt heute und in Zukunft nur durch sehr mutige Entscheidungen, Handlungen, Ziele und Visionen. Und da haben wir zwangsläufig Angst und Zweifel. Wir müssen also gelernt haben, Angst und Zweifel (und manchmal sogar Panikattacken) halten zu können und als „irreführendes Drama im Kopf“ zu erkennen und zu beenden, um die notwendigen mutigen Dinge in der Welt umzusetzen.
Du zerstörst ausnahmslos jede Beziehung langfristig, wenn du es nicht auf die Reihe kriegst, dein Drama im Kopf zu überwinden. Und du wirst niemals eine bedeutsame Rolle in der Welt einnehmen, wenn dein inneres Drama deine Entscheidungen, Handlungen, Ziele und Visionen steuert. Ich weiß aber, dass du genau dafür hier bist! Du kannst das. Wir alle kämpfen mit diesem Drama im Kopf, wenn wir große Schritte gehen. Keiner ist weiter. Glaub mir also bitte, dass du insofern etwas ganz, ganz Besonderes bist, einfach nur deshalb, weil du dir bereits bewusst wurdest, dass es „Drama im Kopf“ ist und nicht die Wahrheit. Die meisten Menschen halten es immer noch für die Wahrheit, was ihr Kopf an Ängsten und Zweifeln von sich gibt, und sind dann nicht mehr in der Lage, ihre Emotionen und Handlungen zu kontrollieren, geschweige denn überhaupt noch zu reflektieren, ob das hier gerade wirklich angebracht ist oder nicht.
Du hast ein ganz besonderes Bewusstsein.
Nicht durch deine Ausbildungen und Abschlüsse. Nicht durch deine Berufserfahrung oder dein Perfektsein. Die Besonderheit ist, dass du begriffen hast, dass der Kopf Bullshit redet und für wahr und wichtig hält – und du ihm aber nicht gehorchen musst.
Ich glaube bedingungslos an dich.
Ich glaube, dass du Frieden schaffen kannst, wo alle anderen schon aufgegeben haben.
Ich glaube, dass du umsetzen kannst, was alle anderen für unmöglich halten.
Ich glaube, dass du erreichen kannst, was noch keiner zuvor erreicht hat.
Und ich wünsche mir zutiefst, dass du in diesem Selbstwertgefühl hinaus in die Welt gehst und dieses Leben rockst.
Dein Kopf erzählt auch Bullshit, was heute angeblich wichtig sei. Er sagt: „Oh, die Wäsche ist wichtig. Oh, die Kreditrate zu bezahlen, ist wichtig. Oh, mietfrei zu leben, ist wichtig. Oh, dieser Person zu gefallen, ist wichtig. Oh, mit 40 Jahren Auto, Haus, Kinder und Ehe zu haben, ist wichtig. Oh, um mein Recht zu kämpfen, ist wichtig.“ Was dadurch geschieht? Du hältst dich selbst in deinem heutigen Zustand inklusive aller Vor- und Nachteile gefangen.
Ich teile jetzt den heftigsten Trick mit dir, wie du das vermeintlich Unmögliche langfristig erreichst. Du wirst ihn bereits angewendet haben, aber jetzt wollen wir ihn für das nächste Level nutzen. Es ist der Grund, warum ich bereits mit 22 Jahren Beraterin des CEOs eines DAX-Konzerns mit 260.000 Mitarbeitern war.
Versprich mir, dass du tust, was ich jetzt sage. Versprich es mir. Ich hab keinen Bock, Perlen vor die Säue zu werfen.
Stell dir vor, du wärst Bundeskanzler: würdest du dir dann jetzt Gedanken über die Wäsche oder Kreditrate oder deine Kindheitstraumata machen? Nein. Du würdest dich fragen: „Wie finde ich jetzt sofort mit all dem Frieden, um meine wirklich wichtige Aufgabe zu erfüllen, nämlich den Menschen zu dienen und unsere größten Ziele zu erreichen? Was ist heute zu tun, um nachhaltig, effizient und effektiv die genialste Vision für uns alle zu erreichen? Was genau ist diese Vision wirklich?“
Statt Sklave fremder Erwartungen und vermeintlicher Regeln zu spielen, wählst du dein Traumziel und leitest alle Entscheidungen und Handlungen davon ab: du lebst „rückwärts“. Alles, was du nicht für dieses Ziel brauchst, ignorierst du radikal. Scheiß auf die Note, Scheiß auf die Wäsche, Scheiß auf das abbezahlte Haus.
Hör auf, Lösungen für dein heutiges Ich in deiner heutigen Lebenssituation zu basteln. So bleibst du im Hamsterrad.
Was wäre das ultimativ Genialste? Welcher Mensch, in welcher Rolle, mit welchem Lebensstandard, mit welchem Wirkungsgrad, von welchen tollen Menschen umgeben?
Und jetzt frag dich: „Was muss ich können, wo muss ich sein und was muss ich losgelassen haben, um diese Person zu sein?“
Und nun frag dich bei allem, was dir auf dem Weg begegnet: „Brauche ich das wirklich?“
Mein Vater wollte z.B. Lehrer werden, weil sein Vater und Opa Lehrer waren. Aber er machte Abi erst im Nachgang und studierte kein Lehramt, sondern stieg als Atomphysiker quer ein. Menschen und Systeme erzählen dir ständig, was du angeblich für xy bräuchtest: stell es in Frage und mach nur das, was du WIRKLICH brauchst.
Auch meine Kinder führe ich genau so. Ich stelle mir die Frage: welche Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale müssen sie erfahren haben, um selbstermächtigte Menschen zu sein? Und dann lasse ich sie genau das erleben. ERLEBEN. Ich kreiere Erfahrungen, die sich tief als Gefühl ankern. Ich halte sie im Arm, um ihr Urvertrauen zu nähren. Ich lasse sie als Geschwister gemeinsam ohne Erwachsene Bahn fahren, um ihren Zusammenhalt zu nähren. Ich schicke sie auf den Bolzplatz, um Gemeinschaft mit anderen/fremden Kindern zu nähren. Ich lasse sie selber einkaufen, um Selbstständigkeit zu nähren.
Das klingt jetzt sehr strategisch, nicht sonderlich intuitiv. Und wie du ja weißt, verlief mein Leben nicht wirklich nach Plan – das stimmt aber nur oberflächlich. Es verlief sogar noch viel genialer nach Plan! Und genau darin liegt wieder die Intuition. Intuition heißt nicht, feenhaft Schmetterlingen hinterherzulaufen. Intuition folgt einer Vision, für die du hier bist.
Schon immer wusste ich, dass ich in eine Führungsposition in der Welt wollte. Immer schon. In der Schule war ich Klassensprecherin, beim Sport war ich Mannschaftsführerin. Als ich nun mit 23 Jahren Mutter wurde, wusste ich: „Geil! Jetzt trainiere ich Führung und zeige der Welt, wie es anders geht!“ Plötzlich Mutter zu werden, war zwar ein Schock, weil es meine Komfortzone maximal überforderte, aber in Wahrheit war es der schnellste Weg, um radikal eigenverantwortlich Führung zu lernen.
Jetzt sagen einige Schlauberger: Ziele zu erreichen, macht nicht glücklich.
Korrekt. Weder Geld, Goldmedaillen, Auto, Haus, Partner, Sex, Pool, Urlaub noch Kinder machen glücklich. Nicht mal Gesundheit. Aber ein selbstermächtigter Mensch zu sein, macht glücklich. Und um dies zu sein, musst du Dinge erleben. Es reicht nicht, auf dem Sofa zu hocken und zu wissen, was du alles tun könntest. Du musst es tun und erleben.
Es wird Phasen des Aufbaus und Loslassens geben, da wirst du Menschen enttäuschen, weil du nicht so viel Zeit und Energie für sie hast und manche Aufgaben nicht ausreichend erfüllst, sogar deinen Körper überstrapazierst. Das ist in Ordnung. Entscheidend ist, dass du auf dem Weg bist! Dass das kein Dauerzustand ist, sondern eine natürliche Übergangsphase voller Freude, weil du siehst, wie du mit jedem Schritt mehr ein selbstermächtigter Mensch noch freier von seinen Befangenheiten bist. Und es wird Momente geben, da hast du ein Ziel erreicht und du weißt nicht, was nun kommt. Dann gehst du wieder einen Schritt größer und wirst erkennen, was du als Nächstes loszulassen und zu lernen hast. Genau das ist die spannende Reise des Lebens. Alles andere kommt ganz von allein.
Am 15. Juni startet die nächste Weiterbildungsgruppe zum Servant Leader, wo wir all das durchdringen und das stärkste Selbstwertgefühl und die Handlungen aus dieser Basis heraus in dir ankern. Du bist für Großes hier.
Ich freu mich auf dich.
Hier geht’s zur Anmeldung: https://leoniemalinowski.de/kurse/
In Liebe, Leonie