17. Februar 2026

Verstecken? Unsichtbar machen? Zuhause bleiben? Blick auf den Boden halten? Aggressivität ausstrahlen? Als Arbeitgeber, Eltern oder Führungsperson tragen wir die Verantwortung, Schutzbedürftige zu schützen und zu stärken. Solange wir weggucken oder dieses Thema tabuisieren, geschieht es ungesehen vor unserer Nase. Wie also befähigen wir Menschen am besten, nicht in Gefahrensituationen zu geraten?
Zu allererst müssen wir dazu wissen, was wie wo überhaupt geschieht, um eine Achtsamkeit für Situationen, zwischenmenschliche Interaktionen und Verhaltensmuster zu entwickeln.
Am häufigsten geschieht sexualisierte Gewalt in der Familie und im nahen Umfeld. Zweidrittel geschieht Zuhause, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz. „Etwa jedes 4. bis 5. Mädchen (familiärer Nahbereich) und jeder 9. bis 12. Junge (sozialer Nahbereich) macht mindestens einmal vor dem 18. Lebensjahr eine sexuelle Gewalterfahrung, die der Gesetzgeber als sexuellen Missbrauch, exhibitionistische Handlung, Missbrauch von Schutzbefohlenen, sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung unter Strafe stellt. Ein betroffenes Kind muss sich an 6 bis 7 erwachsene Personen wenden, bis ihm jemand Glauben schenkt. Die Täter sind den Betroffenen zu 2/3 gut bekannt, zu 90% männlich, zu ⅓ unter 18 Jahre alt und planen ihre Übergriffe. Es sind keine Ausrutscher. Sie tun es mehrfach. Im Nahbereich bauen Täter mehr als 1,5 Jahre Vertrauensbeziehungen auf, ehe sie das erste Mal übergriffig handeln.“
Die Motive für sexualisierte Gewalt sind vor allem „Machtausübung, Unterwerfung und Demütigung mit sexuellen Mitteln oder Absichten“.
Dazu zählt:
„Zentrale Ergebnisse laut BKA:
Es ist ein unausgesprochenes Schattenthema, denn wenn man den Zahlen Glauben schenkt, ist eigentlich in jedem Freundeskreis mindestens eine Person betroffen, aber stattdessen erzählt man sich Witze und lästert über die Frisur der Nachbarin. Dabei kann ein einziges Erlebnis dieser Art zu schweren Folgen führen:
Die schlimmste seelische Verletzung für Betroffene ist jedoch, wenn sie sich endlich trauen, vorsichtig etwas zu erzählen, und dann erleben, dass Erwachsene/Bezugspersonen ihnen nicht glauben, Vorwürfe machen, Schuld zuweisen, es relativieren, desinteressiert das Thema wechseln, drüber lachen, zum Schweigen auffordern oder trotz des Wissens nicht handeln (aus Scham, Befangenheit, Angst, Überforderung oder Ignoranz). Einer der häufigsten Sätze ist: „Es ist ja nichts (Schlimmes) passiert.“, denn ein Großteil sexualisierter Gewalt geschieht lange vor körperlicher Verletzung, bahnt aber genau diese schrittweise an und wäre der beste Moment, bereits eine klare Grenze zu ziehen.
Ich erzähle dir nun ein paar Details meines eigenen Erlebens, denn daraus kann ich am plastischsten berichten, was eine betroffene Person erlebt und welche Dynamiken in unserer Psyche wirken, um genau dort eine nachhaltige Veränderung zu bewirken.
Leider brauche ich mehr als 10 Hände, um die Fälle zu zählen, in denen Männer oder Jugendliche mir gegenüber sexuell übergriffig waren. Die meisten Erlebnisse habe ich bis heute mit niemandem geteilt, weil sie entweder zu schambehaftet waren oder ich sie mir als unbedeutend ausgeredet habe. Es ist bis heute Standard, dass mir 4 von 10 Männern in einer Diskothek aktiv in den Hintern kneifen oder an die Brust fassen, wenn ich alleine an Männern vorbeigehe, insbesondere wenn Wege schmal sind und man sich durchquetschen muss, um bspw. zur Toilette zu kommen. Jungsgruppen bedrängten mich. Ungefragtes Küssen. Unangenehmes Anstarren. Mit 18 Jahren war ich auf einem Seminar, in der Gruppe stehend, als mich der Leiter plötzlich bat, als einzige für ein Gespräch mitzukommen, das dann seltsamerweise in seinem Appartement stattfinden musste. Dort angekommen, sagte er, ich solle mich aufs Sofa legen und ein wenig schlafen (mittags), während er nach nebenan ging – ich entschied dann, heimlich zu gehen. Er kam anschließend interessanterweise nicht, um noch das Gespräch mit mir zu führen. Das sind nur die harmlosen Erlebnisse – und nein, ich trug keine Hotpants oder tiefes Dekolleté. Und ja, 9 von 10 dieser Männer waren Deutsche aller Bildungsschichten.
Mit 14 Jahren fing ich an, eigenständig an psychotherapeutischen Seminaren teilzunehmen (vorher war ich dort nur als Anhängsel meiner Mutter), um mich selbst und die Welt zu verstehen. Ich fühlte mich so stumm. Mit 8 Jahren begann es, dass ältere Jungs Interesse an mir hatten und mich in beängstigende Situationen brachten. Von Jungsgruppen hielt ich Abstand, nachdem ich mehrfach extrem bedrängt worden war. Ich trug nur noch unscheinbare Kleidung, um nicht aufzufallen. Die Orte konnten überall sein: Schule, Sport, Straße, Feste….
Aber warum zog ich diese Erlebnisse bis ins Erwachsenenalter überhaupt so stark an, schließlich erleben Millionen Menschen das nicht, obwohl sie in eine ähnliche Konstellation geraten? Ich möchte hier nur eine Aussage über mich treffen, die aber viel über unsere Psyche und familiäre Prägungen aussagt. Wichtig ist mir, zu sagen, dass ich kein Fan einer Täter-Opfer-Haltung bin, ich sehe in diesen Situationen eine gemeinsame Dynamik, die nicht mit Schuldzuweisung zu lösen ist.
Mein Weg zur persönlichen Lösung sind fünf Aspekte:
1. Aussprechen: Was ist das nüchtern-sachliche, tatsächlich geschehene Erlebnis? Denn unser Gehirn neigt dazu, Unangenehmes einfach aus dem Gedächtnis zu löschen oder zu verzerren, wodurch wir sprachlos werden.
2. Eigenverantwortung: inwiefern ist mein Erleben die Resonanz auf mein eigenes (unbewusstes) Verhalten und meine (unbewussten) Gedankenmuster?
3. Selbstermächtigung: Was kann ich selbst verändern und tun, um ein neues Erleben zu erschaffen, indem ich frühzeitig Situationen erkenne und bewusst handele?
4. Innere Heilung: wie kann ich eine Situation ganzheitlich betrachten, um weder mich noch andere zum Opfer oder Täter zu erklären? Weil der Mensch nur in der Position außerhalb des Retter-Täter-Opfer-Dreiecks echte seelische Freiheit erlangt.
5. Stärke erkennen, Schwäche bewusst ausgleichen: Was ist die Stärke meiner Persönlichkeitsentwicklung? Was ist die Schwäche dieser Entwicklung und wie oder durch wen kann ich sie ausgleichen, damit sie mich zukünftig nicht in unangenehme Situationen bringt?
Ich habe keine sexualisierte Gewalt in der Familie erlebt, das ist schon mal wichtig, vorweg zu sagen. Umarmung, Berührung und Nähe waren für mich stets positiv, nur Zuhause aus subjektivem Empfinden nicht so oft, weil meine Familie sehr mit ihren eigenen Konflikten beschäftigt war. Menschen, die regelmäßig sexualisierte Gewalt in der Kindheit an sich selbst oder zwischen Erziehungsberechtigten erlebten, suchen sich später signifikant häufiger Beziehungen, in denen sie ebenso Gewalt erleben. Warum? Unser Gehirn ist sehr stumpf: jede Form von Aufmerksamkeit interpretiert es als Liebe. Wenn es nun also lernte, dass sexualisierte Gewalt der primäre Ausdruck von Liebe ist (weil es keine oder nur wenig liebevolle Umarmung und Wertschätzung erhielt), wählt es unbewusst genau diese Dynamik auch in der Partnerschaft und anderen Beziehungen. Als Kind verinnerlicht es ein tiefes Schuldgefühl, denn der Missbrauchende begleitet sein Handeln in der Regel mit Vorwürfen und Drohungen aufgrund von Fehlverhalten des anderen oder mit Belohnungen und der Suggestion einer Besonderheit, weshalb die betroffene Person glaubt, zurecht schuldig zu sein oder etwas Besonderes zu sein, wenn sie sexualisierte Gewalt über sich ergehen lässt. Um diese Dynamik zu durchbrechen, muss der Betroffene also komplett neu lernen, was ein wahrer, liebevoller, respektvoller Ausdruck von Liebe und Ebenbürtigkeit ist. Er braucht in der Regel ein komplett neues Empfinden für angemessene Nähe und Distanz, weil die Grenzüberschreitung als Normalität empfunden wird. Diese Menschen gehen instinktiv in eine Unterwürfigkeit, um einem anderen zu gefallen – somit müssen sie von Grund auf neu lernen, wie man sich auf Augenhöhe begegnet und was man vom anderen ganz selbstverständlich fordern darf. Ein achtsamer Mensch spürt, ob sein Gegenüber etwas für ihn oder in Wahrheit für die eigene Befriedigung tut: und Nähe und Berührung sind vollkommen in Ordnung, wenn sie zum Wohle des anderen sind. Wird der andere aber benutzt, läuft etwas schief und genau das muss ein Mensch sich erlauben, spüren zu dürfen. Ja, sich erlauben! Denn jeder Mensch spürt das von Geburt an, aber man kann es ihm abtrainieren und sein Gehirn dazu bringen, es auszublenden, wodurch er sich in Gefahrensituationen bringt, weil er nicht rechtzeitig weggeht oder Abstand hält.
Wenn ich nun also kein Beispiel für gewaltvolle Traumata durch die Familie bin, was ist dann schiefgegangen, weshalb ich im öffentlichen Bereich ständig von Jungs und Männern bedrängt wurde?
Ja, es wäre jetzt simpel, es auf ein attraktives Äußeres zu schieben, und ja, für Catcalling und Antanzen können wir es so simpel belassen – aber die Frage, die sich mir stellte, war: warum erlebte ich immer wieder gegen meinen Willen körperlich übergriffige und gefährliche Situationen, deren Tendenz ich lange vorher spürte und hätte verhindern können, indem ich einfach hätte nein sagen oder weggehen können? Warum sagte ich nicht nein? Warum ging ich nicht einfach weg? Es war keine Dummheit, Leichtgläubigkeit und auch keine fehlende Wahrnehmung – es war ein komplettes Blockieren meiner normalen Handlungs- und Äußerungsfähigkeit. Was war der Ursprung dieser Schockstarre – diese Frage galt es zu klären. Meine Grundannahme ist: wenn ich den Kontext erkenne, innerhalb dessen mein Verhalten und Empfinden Sinn ergibt, kann ich es allgemein lösen, weil ich das blockierende Gefühl gegenüber der richtigen Person wandeln und mir zudem einen bewussten Umgang mit dieser Schwäche überlegen kann, statt Jahrzehnte an mir herumzudoktern und darauf zu warten, dass ich alle Schwächen loswerde (was mitunter vielleicht nie gelingt).
Ich wuchs als Einzelkind in einer Familienkonstellation auf, in der mein Vater die ersten Jahre gar nicht und ab meinem 4. Lebensjahr nur alle paar Monate vorbeikam. Das mag für manche schade erscheinen (für mich ist das nicht schlimm, ich habe eine innige Beziehung zu meinem Vater) und führte sicherlich dazu, dass mir eine männliche Energie im Leben fehlte, daraus eine gewisse Sehnsucht entstand und ich sehr früh eine erwachsene, partnerschaftliche Rolle für meine Mutter einnehmen und mich in Erwachsenenbedürfnisse und -kommunikation einfühlen musste. Ich hatte keine Geschwister, um Streiten und Abgrenzung zu lernen. Wirklich schmerzhaft war jedoch, dass meine Eltern (aus meinem Empfinden heraus) jedes dieser Wochenend-/Ferientreffen mit einem heftigen Streit beendeten, woraufhin mein Vater dann für Monate aus meinem Leben verschwand und meine Mutter meist psychisch zusammenbrach. Kinder ziehen aus solchen selektiven, vollkommen subjektiven Beobachtungen instinktiv Schlussfolgerungen und es ist wichtig, zu verstehen: Kinder WOLLEN geliebt werden und sie wollen insbesondere die bedeutsamsten Familienmitglieder unabhängig ihrer physischen Anwesenheit in Harmonie verbunden fühlen. Aus diesem für mich beängstigenden Konfliktverhalten schlussfolgerte ich, dass kontroverse Meinungsäußerung und Enttäuschung eines Menschen immer zu schmerzhaften Trennungen führen. Ich entwickelte panische Verlustangst, die sich besonders darin äußerte, niemanden jemals enttäuschen zu wollen – deshalb sagte ich nie Nein und selbst bei körperlichen Grenzüberschreitungen blieb ich stumm und ließ es über mich ergehen, in der Hoffnung, die Person würde selbst darauf kommen, wo eine angemessene Grenze ist. Zeitgleich wollte ich stets jedem gefallen und so strahlte ich immer eine liebevolle Offenheit aus, während sich andere Mädchen stattdessen eine latente oder ausdrucksstarke Aggressivität angewöhnten, um jeden im Raum frühzeitig spüren zu lassen: „Verpiss dich oder ich schlag dich!“ – ich kann das bis heute nicht. Wenn ich in eine solche aggressive Verhärtung gehe, tut es mir seelisch so unfassbar weh, weil ich immer dieses nach Zuwendung schreiende Herz in einem Menschen fühle. Ich spüre bedürftige Gedanken und Dynamiken in Menschen, die ich wie ein Magnet anziehe, weil sie spüren, dass sie bei mir keine Angst vor Zurückweisung oder Verurteilung haben brauchen: selbst wenn mich ein Mensch beschimpft, anschreit, enttäuscht, verletzt oder von traumatischen Erlebnissen erzählt, bleibe ich komplett ruhig. Warum? Ich lernte in frühster Kindheit, dass mein einziger Ausweg aus der emotionalen Verletzung, die Konflikte und das Zusammenbrechen meiner Eltern machtlos mitansehen zu müssen, seelische Dissoziation ist. Außer bei meiner Mutter, die so zielgenau meine Triggerpunkte drücken konnte, dass sie sogar mich zur Weißglut zu bringen vermochte, schalte ich bei allen anderen Menschen routiniert in einen übergeordneten Dissoziationsmodus, wodurch ich jegliches Verhalten emotional von mir fernhalten kann und für jeden, der wieder zur Besinnung kommt, immer offen bleibe – wie alles im Leben hat auch dieser Umgang Vor- & Nachteile, solange es unbewusst abläuft.
Und somit hatte ich den Kern erkannt: wenn ich in einer kindlich liebenden Rolle (wie ein sehnsüchtiges Kind gegenüber seinem Vater) stecke, bin ich nicht in der Lage, Menschen durch klare, respektvolle Grenzziehung zu enttäuschen, weil da dieser Tochter-Anteil in mir zu laut nach Zuwendung und Bedürfniserfüllung beim anderen schreit. Bin ich jedoch wie bei der Leitung eines Seminars mit 200 Teilnehmern, wie ich es heute seit über 10 Jahren erfolgreich und vollkommen selbstverständlich führe, in einer Führungsrolle, empfinde ich es sogar als meine Pflicht, Menschen bewusst zu enttäuschen, weil hierin ihr größtes Persönlichkeitswachstum steckt. Worin ich also in der einen Situation komplett versagte, fiel mir in einer anderen Situation total leicht. Der entscheidende Unterschied war die Rolle und die damit verbundenen Verhaltens- & Denkmuster, in die ich mich unbewusst begab.
Die Reaktionsmuster meiner Jugend auf das Erleben von bedrängenden Männern waren klassisch: Verstecken, unsichtbar machen, Blickkontakt meiden, Einzel- und Gruppensituationen meiden, unattraktiv sein (Gewichtsabnahme, dann Gewichtszunahme, unreine Haut und weite Kleidung), still sein, hochsensibel auf jedes Unzufriedenheitssignal eines Menschen achten und mich komplett an fremde Erwartungen anpassen. Um mich endlich wieder als ich selbst und handlungsfähig in meiner Kraft zu fühlen, musste ich all das wandeln, denn genau diese unterwürfigen Muster ziehen übergriffige Menschen magisch an. Dennoch wollte ich nicht alles verändern, wenn mir die positiven Konsequenzen bedeutsamer erscheinen. Für mich war klar, dass aggressive Verhärtung keine Lösung ist. Ich wählte daher die Variante, proaktiv in den Selbstwert zu gehen und mich zugleich immer mit Menschen zu umgeben, die mich schützen, damit niemand meine Herzlichkeit und Offenheit ausnutzt.
Wenn ich heute roten Lippenstift, hohe Schuhe & figurbetonte Kleider trage, ist das keine Mode – für mich ist das Ausdruck meiner inneren Befreiung. Ich schwor mir damals, mich nie wieder aus Angst zu verstecken, zurückzuhalten oder anzupassen. „Wer bin ich?“ ist für mich keine philosophische Frage – aus Angst vor Bedrängen hatte ich mich so sehr von mir selbst dissoziiert, dass ich gar nicht mehr wusste, wer ich selbst eigentlich war. Sprache zu finden, ist für mich mehr als Linguistik. Stolz zu sein, ist für mich mehr als Eigenlob. Meine tieferen Dynamiken zu verstehen, ist für mich mehr als Persönlichkeitsentwicklung. Es kostete mich 20 Jahre, all die Angst-Muster zu erkennen und in meine natürliche Größe zu wandeln – und an manchen knabbere ich bis heute, aber sie sind mir zumindest bewusst, wodurch ich damit umgehen kann.
Was sich Männer gerne bewusst machen dürfen, ist, dass die Welt als Frau eine andere ist – unser Bauchgefühl prüft überall in jeder Minute, ob ein Ort, Mensch & Menschengruppen sicher sind, das ist überlebensnotwendig.
Ich möchte, dass diese Welt für unsere Kinder eine respektvolle, sichere & herzliche Welt ist. Ich liebe den lockeren Umgang zwischen Männern & Frauen, Jungs & Mädchen, das sollten wir niemals aus Angst opfern. Aber es braucht Einfühlungsvermögen und ein Bewusstsein für Angemessenheit & Ebenbürtigkeit. Es gibt so ganz simple Dinge: einfach fragen – und ein Nein akzeptieren.
Was ist der Kern, um Menschen zu stärken:
Wir können niemals heikle Situationen per se meiden – aber ein Mensch, der achtsam (nicht kopflos und vorsorglich panisch) Gefahren spürt und eine gesunde Selbstwirksamkeit hat, handelt rechtzeitig und muss niemals Angst haben, in eine Gefahr zu geraten – und kann daher weiter voller Freude am gesellschaftlichen Leben teilhaben und voller Vertrauen auf Menschen zugehen. Und das wünschen wir uns doch: dass jeder Mensch gelassen und fröhlich dabei ist, statt sich aus sozialen Aktivitäten zu entfernen.
In Liebe, Leonie