7. Januar 2026

Oprah Winfrey, Ariana Grande, Kim Kardashian, Jim Carrey, Denzel Washington, Tom Holland – sie alle bekennen sich offiziell zum Manifestieren. Aber brauchen wir das wirklich?
Bestimmt bist du eh schon Profi, aber lass es mich trotzdem noch mal in meinen Worten beschreiben, damit wir auf einem gemeinsamen Stand sind.
Manifestation bedeutet simpel: Wir kreieren unsere Realität von innen nach außen.
Be – Do – Have.
Willst du verändern, was du „hast“/als Realität empfängst, musst du verändern, wer du bist.
Das ist keine Hexerei. Es ist pure Logik: Jeder Mensch umgibt sich gern mit Menschen, die ähnlich denken, ähnlich leben, ähnlich fühlen und ähnlich handeln. Je größer dieser Match, desto wohler fühlen wir uns, weil es die Beziehung enorm entspannt, je weniger man sich rechtfertigen, entschuldigen und zurückhalten muss. Somit kannst du an den Menschen, die dich umgeben und mit denen du entspannt Gespräche führen und lachen kannst, ableiten, wer du selbst bist – das Gesetz der Resonanz führt immer die Menschen zu dir, die mit dir am besten resonieren, sowohl als harmonisches Miteinander, Ergänzung eurer Stärken als auch durch deine noch ungelösten Triggerpunkte.
Du erhältst eine Führungsposition nicht deshalb, weil du all das schon vorweisen kannst. Du erhältst sie, weil dein natürliches Sein den Anforderungen entspricht, die du brauchst, um die zwangsläufig auf dich zukommenden Herausforderungen dieser Position und Verantwortlichkeiten meistern zu können. Denn jeder weiß, dass es dafür keine Anleitung gibt und selbst vorherige Erfahrungen nicht zwangsläufig zu besseren Antworten, sondern teilweise sogar zu mehr Begrenztheit führen. Damit man dir gerne eine Führungsposition anvertraut, muss es dir in Fleisch und Blut stecken, dich von konkreten Problemstellungen, Machtkämpfen, Befindlichkeiten, Beziehungsdynamiken und Endzeitprophezeihungen zu lösen und auf allgemeingültiger Ebene verbindende, visionäre Wege zur Zielerreichung zu finden.
Was genau bedeutet also „Sein – Tun – Haben“?
Der Mensch ist es gewöhnt, sich Gedanken darüber zu machen, was er haben möchte: Ein tolles Haus, den tollsten Partner, entspannte Kinder, loyale Freunde, eine stärkende Familie, das tolle Auto, eine Führungsposition, einen schlanken und gesunden Körper, das Auswandererleben….
Nun fangen sie an, Dinge zu tun, um diese Wünsche zu erreichen. Sie machen eine Diät, meckern mit ihrer renitenten Familie, melden sich bei Tinder an, wählen das verfügbare Budget für einen Hauskauf, verbieten sich Chips und Schokolade, gründen oder bewerben sich für die Lead-Position, kaufen ein naheliegendes Auto, gehen in irgendwelche Sportgruppen, wandern aus….
Und dann? Dann crashen sie. Dann wird alles unfassbar anstrengend. Dann struggeln sie jeden Tag massiv mit ihren Selbstzweifeln. Dann fühlen sie sich unwohl – weil sie sich verstellen, verbiegen und durchpeitschen mussten, um dorthin zu gelangen. Selbst wenn sie ihren Wunsch erreichen, werden sie damit nicht glücklich – und kommen irgendwann emotional an den Punkt: „Reichtum/Ehe/Kinder/Schlanksein/Gesundheit/Materielles/Freunde/Führung macht auch nicht glücklich. Wenn diese Anstrengung und dieses belastende, einengende Lebensgefühl der Preis dafür ist, verzichte ich lieber.“ – und dann geben sie ihren Traum auf.
Warum ist all das vorhersehbar?
Weil die Seele des Menschen inneren Frieden anstrebt. Und solange wir vom Verstand her etwas anstreben, was wir nicht tief als Mensch in uns verankert sind, fühlen wir uns nicht zugehörig, das Impostersyndrom kickt rein und wir boykottieren uns dadurch selber, weil andere Menschen den Zwiespalt in uns spüren und als unangenehm, verunsichernd oder uninteressant empfinden und daher Abstand halten oder oberflächlich bleiben.
Stell dir vor, ein Handwerker will eine Führungsposition auf der Hierarchieebene, wo alle Hemd und Lederschuhe tragen, weil er endlich mehr verdienen will und seine Kompetenz für gut genug befindet. Er erhält tatsächlich den Job. Nun kommt er mit seinen gewohnten Handwerkerklamotten an und setzt sich an den Tisch neben die Hemdträger. Jetzt gibt es zwei mögliche Umgangsweisen:
1. Er wird unsicher, weil er merkt, dass er so anders ist, und zieht am nächsten Tag ebenfalls ein Hemd an.
2. Er ist mit sich selbst im Reinen und trägt aus Stolz seine Handwerkerkleidung. Aber bald merkt er, dass ihn die anderen trotzdem zum Außenseiter machen, weil er vielleicht eine weniger eloquente Sprache spricht und weil sie spüren, dass er sich bewusst von ihrer Kleidung abheben will.
In der zivilisierten Welt haben wir gelernt, vom Haben – zum Tun – zum Sein zu gelangen, obwohl der Prozess nur nachhaltig erfolgreich ist, wenn wir umgekehrt vorgehen.
Sein – was bedeutet das?
„Wer bin ich denn überhaupt?“
Du kennst bestimmt den Spruch: „Kleide dich für den Job, den du willst, nicht für den, den du hast.“
Er ist der pure Ausdruck von Manifestation, denn wer du bist, ist all das, was wir sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen, wenn wir dir begegnen. Du kannst dich auch fragen: „Was sagen Menschen über mich, wenn ich den Raum verlassen habe?“
Dein Sein ist im Kern deine Ausstrahlung, die sich aus deinem Erscheinungsbild, deiner Körpersprache, Ausdrucksweise, Lebensweise, deinen Gesprächsthemen, Zielen, Erlebnisberichten, Reaktionen, Routinen, Handlungen und Gedanken zusammensetzt. Es ist also ein komplexes Zusammenspiel und deshalb wird dir nun auch klar, warum es so anspruchsvoll ist, selbst wenn wir die Theorie seit Jahrzehnten studieren.
Dein Sein setzt sich immer aus zwei Dingen zusammen:
1. Wer du sein, was du haben und leben willst
2. Was deine tiefste, unveränderbare Essenz ist
Es gibt also einen Part, den wir bewusst steuern können – und einen zweiten, den wir so annehmen müssen, wie er ist.
Wenn wir unsere wahre Essenz nicht erkennen oder damit im Krieg bleiben, werden wir immer Reibung in unserer Realität erleben, weil wir versuchen, jemand zu sein, der wir nicht sind, bzw. Anteile von uns oder unserer Lebensgeschichte verheimlichen – und Menschen immer auf diese Dissonanz des Unfriedens in uns mit ihren Schmerzmustern reagieren.
Gehen wir zurück zu unserem Handwerker. Die Frage ist: ist er bereit, für seine angestrebte Position voller Begeisterung zum Hemdträger zu werden?
Manche Menschen schreien jetzt auf: „Waaaaas???? Bedeutet das etwa, dass jeder in einer Führungsposition Hemd tragen muss?? Das stimmt doch nicht.“ Korrekt. Niemand muss Hemd tragen oder sich anderweitig anpassen. Aaaaaaaaber….
Wenn du Teil einer neuen Gruppe werden willst, wirst du dort nur akzeptiert, wenn du:
A) dich an die dort herrschenden Gepflogenheiten anpasst
B) die dort herrschenden Gepflogenheiten liebst(!) und mit Leichtigkeit, Freude und Humor deinen eigenen Stil wählst, ohne ihren heimlich abzulehnen
Wenn nun unser Handwerker also Hemden ablehnt, wird er niemals von den anderen Führungspersonen integriert.
„Nur wegen seiner Kleidung??? Was für ein Scheiß!“
Nein, das hat in Wahrheit nichts mit seiner Kleidung zu tun. Aber solange der Mensch nur wenige Anhaltspunkte über einen anderen hat, leitet er von diesen wenigen die Schlussfolgerungen ab, die er benötigt, um schnell Freund oder Feind (und die Nuancen dazwischen) einschätzen zu können. Man nennt diesen Mechanismus auch „Halo und Horns Effect“ = wir leiten unbewusst von einem einzigen Merkmal ein positives oder negatives Gesamturteil über eine Person ab. Die Arbeiterkleidung sagt natürlich gar nichts über unseren herzlichen Handwerker aus, aber alle ihren unbewussten Urteilen unterliegenden Menschen werden ihn trotzdem aufgrund seiner Kleidung abwerten, weil sie umgekehrt seine Körpersprache und Reaktionen als Abwertung interpretieren, weil er durch seine Kleidung unbewusst eine „Er gehört nicht zu uns / er hält sich für kompetenter, weil er aus der Praxis kommt etc“ Abwertungsüberschrift/Vorannahme als Stempel erhalten hat.
Nur wenn unser herzlicher Handwerker B) meistert, wird er unabhängig von seiner Kleidung loyal und liebevoll integriert, glücklich und erfolgreich. Denn selbstverständlich ist auch Erfolg immer das Ergebnis guter Zusammenarbeit. Selbst wenn er noch so kompetent ist, seine Kompetenz wird ihm nichts bringen, wenn die anderen ihn ausschließen. Wenn er aber A) wählt, wird er zwar möglicherweise integriert, aber ziemlich sicher langfristig krank, weil der Körper es kompensieren muss, wenn ein Mensch sich permanent verstellt, kämpft und zurückhält, um dazuzugehören.
Um nun also B) zu meistern, muss er sich all dessen bewusst werden, was er aus Sicht der Menschen, zu denen er schlussendlich dazugehören will, ausstrahlt und eine emotionale Bindung aufbauen. Alle Inkongruenzen, die zu Verärgerung, Verletzung oder Distanzierung führen, muss er erkennen, um in ein neues Sein und die neue Verbindung zu wachsen.
„Hä? Aber wenn ich jetzt Milliardär werden und mein eigenes Unternehmen führen möchte, will ich doch zu niemandem mehr dazugehören!“
Doch. Schließlich gibt es ja auch eine Gruppe der Milliardäre und Unternehmer, richtig?
Das ist ein bedeutsamer Punkt. Unser Unterbewusstsein macht ständig den Abgleich: „Will ich einer von denen sein?“ Und wenn es zu der Antwort „Nein“ kommt, dann wird es dich unbewusst blockieren, dies zu erreichen. Wie? Indem deine Körpersprache immer Ablehnung ausdrücken wird, wenn du über sie sprichst oder dich unter ihnen befindest. Und dadurch kannst du es niemals erreichen.
Noch mal: wir können nur glücklich leben, wenn wir uns zugehörig und im Frieden mit uns selbst fühlen.
Selbst wenn du nun also mega speziell bleibst und auf diese Weise Milliardär wirst, würde es dich NIEMALS glücklich machen, weil du dich zeitgleich ins Nirvana der Einsamkeit befördern würdest, weil du die anderen Milliardäre ja ablehnst, aber leider für alle anderen „der Milliardär“ BIST und sie ihrerseits nun so sehr voller Selbstzweifel und Impostersyndrom sind, sodass sie Abstand von dir halten oder aus Scham und Angst immer nur oberflächlich bleiben.
Hast du den Zusammenhang durchdrungen? Lies es noch mal. Das hier MUSST du kapiert haben, sonst baust du dir eine Zukunft der emotionalen Unzufriedenheit und Einsamkeit, völlig egal, wie viel Geld, Erfolg und Traumpartner du hast.
„…aus Sicht der Menschen, zu denen er schlussendlich dazugehören will“ – was heißt das?
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Die Frage ist: zu welcher Gruppe willst du dazugehören? Denn nur das Empfinden dieser Menschen ist von Bedeutung. Als Milliardär wirst du von bestimmten Menschen pauschal abgelehnt. Egal, wie freundlich du bist. Du kannst nicht den Kapitalismushassern und -liebhabern gleichzeitig gefallen. Denn ihr Selbstverständnis würde zusammenbrechen, wenn sie sich eingestehen müssten, dass du doch ein ganz netter Kerl bist. Das ist nicht komplett unmöglich, aber solange du für sie „der Milliardär“ bist, ist es definitiv absolut unmöglich, sie werden dich immer als Projektionsfläche ihrer Opferhaltung und Schuldsuche hassen. Wie das zu ändern ist? Nur indem wir den Horns Effect aushebeln. Wie? Indem wir radikal menschlich werden. Das verlangt aber von dir, dass du dich öffentlich radikal verletzlich und fehlbar zeigst, bis sich jeder mit dir durch ein gemeinsames Erleben des Lebens identifizieren kann. Und das ist eine heftige Aufgabe, die nur sehr wenige bereit sind, auf sich zu nehmen und durchzuziehen, weil du dich dafür insbesondere auch den schmerzhaften Realitäten stellen musst. Halten wir also fest: du wirst niemals allen gefallen und das ist in Ordnung. Konzentriere dich also auf das Empfinden der Menschen, zu denen du dazugehören willst. Nicht, um dich wie Knete verändern zu lassen, sondern um dir selbst bewusst zu werden, dein Anecken in Liebe anzunehmen, darüber zu lachen und damit offen umzugehen und die Verhaltensweisen zu ändern, die du ebenfalls als destruktiv, nervig oder unnötig empfindest. Braucht es dazu ein anderes Äußeres? Na ja, wenn ein Mensch in Indien Gelehrter werden möchte, dann wechselt er die Kleidung. Er zieht bewusst die Kleidung der Gelehrten an und stülpt sein altes Ich ab. Es ist schlussendlich einfach eine Hilfestellung für dich und auch für andere, denn sie erkennen dich dadurch sofort als Gelehrten bzw. als Schüler dieses Pfades und dadurch schenken sie dir ihr Verständnis in all den Momenten des Scheiterns, wenn du als Schüler noch Fehler machst oder ein bestimmtes Level noch nicht vorweisen kannst. Es hilft dir also, deshalb solltest du es nicht ablehnen.
Wir halten fest: erfolgreiche Manifestation ist ein Prozess.
Es ist der Prozess, dir selbst bewusst zu werden und ab heute bewusst zu entscheiden und zu lieben, wer du wirklich sein und was du haben und leben willst und wer du in deiner Essenz wirklich bist – und genau das voller Freude in jedem Moment humorvoll und gelassen zum Ausdruck zu bringen. Das neue Motto lautet: „Ich mute mich jedem Menschen voll und ganz mit all meinen wahren Gedanken und Besonderheiten zu.“ und „Ich wähle meine reichste, glücklichste, gesündeste, verbundenste, freiste, liebevollste, gelassenste, kreativste, großzügigste, wirkungsvollste, schöpferischste, wahrhaftigste, leidenschaftlichste, hingebungsvollste Realität und gehe entsprechend mutig die Schritte, treffe die Entscheidungen, wähle die Gedanken und werde der Mensch, um dieses Leben jetzt sofort zu leben.“
Kommen wir noch einmal zu den zwei Punkten zurück, aus denen sich dein Sein zusammensetzt.
Stelle dir dazu folgende Fragen:
1. Wenn ALLES möglich ist: Was will ich wirklich haben, leben und welcher Mensch will ich sein?
2. Was ist meine unveränderbare Essenz?
Du kannst nur erreichen, was du bewusst als Ziel benennen kannst. Der Prozess der Manifestation ist also, immer tiefer, konkreter formulieren zu können, was du wirklich willst. Zu Beginn sagst du z.B.: „Ich will einen liebevollen Partner.“ – das ist aber unfassbar schwammig. Jeder versteht darunter etwas anderes, also auch dein Unterbewusstsein. Sei konkret! Jede Erfahrung im Leben schenkt dir genau diese Chance: dein Bewusstsein zu schärfen, was du wirklich willst.
Warum funktioniert es dann manchmal ganz leicht und manches scheint überhaupt nicht zu gelingen?
Weil in deinem Unterbewusstsein zu allem ein inneres Bild abgespeichert ist. Bei manchen Dingen entspricht dieses zufälligerweise durch deine Prägung genau dem, was dich glücklich macht. Aber bei manchem ist leider etwas in dir abgespeichert, das so gar nicht das ist, was dich wirklich glücklich macht – und deshalb musst du es aktiv neu programmieren, indem du es wie ein Maler mit so vielen Lieblingsdetails wie möglich neu zeichnest. Dabei durchläufst du folgende Frage: „Wenn alles möglich ist: Was bringt mich in Frieden mit mir selbst und der Freude und Freiheit des Lebens?“
Aus dieser Frage leitest du ab, welche Gedanken, Handlungen, Routinen, Umgebung und Lebensweise du für diesen inneren Frieden brauchst. Und du wirst dabei erstaunt feststellen, wie viel dessen, was du bislang für normal gehalten hast, in Wahrheit ständig gegen deinen inneren Frieden wirkt – und du deshalb ändern solltest, selbst wenn du der Meinung bist, eigentlich ganz zufrieden mit dir selbst zu sein. Beispielsweise wirst du dabei zwangsläufig mit all deinen inneren Antreibern konfrontiert („Sei perfekt!“, „Streng dich an!“, „Sei stark!“, „Sei gefällig!“, „Beeil dich!“), die aber zugleich meist auch genau das sind, worauf wir besonders stolz sind. Pünktlichkeit, Perfektionismus und Starksein gelten in Deutschland als besonders erstrebenswerte Merkmale, aber sie sind zugleich die größte Stressquelle deines Lebens. Also darfst du dir die Frage stellen, ob und inwieweit du daran festhalten möchtest und ob du weiterhin von Menschen umgeben sein willst, die ihren Selbstwert und die Qualität einer Beziehung daran bemessen. Auch wirst du dich damit auseinandersetzen müssen, welche Glaubenssätze du noch in dir trägst, die dir erzählen wollen, du könntest eine bestimmte Realität nicht erreichen, diese sei sowieso ablehnenswert oder du könntest dort niemals dazugehören, deshalb willst du sie angeblich gar nicht erreichen. Reichtum und Geld werden beispielsweise in unserer Gesellschaft überwiegend abgelehnt, daher ist es ganz normal, wenn in dir eine Menge destruktive Glaubenssätze abgespeichert sind, die aber überhaupt nicht stimmen oder schlichtweg in keinem wahren Zusammenhang mit Geld und Reichtum stehen. Auch darfst du dich mit deiner gesamten Vergangenheit auseinandersetzen, weil du dadurch unbewusst Zugehörigkeiten und Identitäten festgelegt hast, die dich heute aber blockieren. All das gehört zu diesem Bewusstseinsprozess. Es geht dabei nicht darum, dass etwas schlecht oder schmerzhaft (gewesen) sein muss. Es geht darum, dir bewusst zu werden, was du unbewusst ausstrahlst, denn insbesondere als Führungsperson wirst du gnadenlos mit allem konfrontiert, das du durch deine Prägung ablehnst, reflexhaft mit Überheblichkeit oder Distanz reagierst oder symbolisch für andere als Projektionsfläche repräsentierst, weil du mit so vielen unterschiedlichen Menschen, Herkünften und Schicksalen zu tun hast und zuständig bist. All das führt zu Reibung bis hin zu heftigen Konflikten und Resignation, was wir vermeiden können, wenn wir uns unserer Prägung und daraus resultierenden Dynamiken stellen.
Bei deiner unveränderbaren Essenz geht es um Eigenheiten, die körperlich oder charakterlich unveränderbar sind, wobei du dabei jedes Mal reflektieren darfst, ob es wirklich unveränderbar ist oder ob du einfach nur irgendwann resigniert hast. Du kannst dazu Astrologie, Human Design oder Enneagramm zu Hilfe nehmen. Aber behalte immer im Hinterkopf: wahr ist, was du glaubst.
Wenn du wie ich 1,64m groß bist, wirst du immer für die meisten Menschen als klein empfunden. Es gibt Merkmale an dir, da gibt es nur einen einzigen Weg: lerne, sie zu lieben und mit Freude und Stolz zu zeigen. Verstecke nichts. Das ist der Kern. Auch hier geht es meist darum, neue Glaubenssätze und eine neue,, liebevolle Perspektive zu entwickeln, um damit Frieden zu finden. Im Bereich Personal Branding nutzen wir dann genau diese besonderen Merkmale und heben sie extra hervor, weil deine Besonderheit natürlich auch genau das ist, wodurch dich jeder sofort in Erinnerung behält, was ein wichtiger Erfolgsfaktor deiner Unternehmung ist.
Nun kommen wir zur Meisterschaft der Manifestation, die mein Leben wirklich unfassbar glücklich und erfolgreich im Erreichen meiner Träume gemacht hat:
Sei heute der Mensch, der du zukünftig sein möchtest und umgib dich mit den Menschen, die bereits leben, was du dir wünschst. Das können auch verschiedene Gruppen sein. Mach dir dabei noch mal ganz klar bewusst, was genau das ist. Für mich ist es zum Beispiel im Kern ein zutiefst loyales, humorvolles, verbundenes, großzügiges, vertrauensvolles, den Rücken stärkendes, verzeihendes, wertschätzendes, entspanntes, aus dem Herzen reiches, inspirierendes, aktivierendes, groß träumendes, mutig handelndes, befreiendes Miteinander.
Warum ist dein Umfeld so wichtig? Dein Unterbewusstsein ist simpel: sofern du keine pauschale Ablehnung gegen etwas hast, passt es sich einfach von selbst an. Zugleich tut es sich unfassbar schwer mit neuen Routinen, wenn du in der alten Umgebung bleibst, aber etwas Neues leben willst.
Stell dir vor, du wolltest 15kg abnehmen. Nun bist du jeden Tag mit deinen Kumpels unterwegs, die Bier trinken und gerne Fleisch essen. Wenn du nun in dieser Runde plötzlich nur noch Gemüse essen und Wasser trinken willst, wird dieser Prozess unfassbar schwer bis zu unmöglich. Befindest du dich aber in einer Gruppe, wo alle sehr schlank sind, fallen dir deine veränderten Routinen unfassbar leicht UND du adaptierst unbewusst all die Routinen, die dir gar nicht wissentlich als Schlankheitsfaktor bekannt sind, die ganz von selbst dazu führen, dass du abnimmst. Gesund schlanke Menschen essen anders, bewegen sich anders, trinken anders, denken anders, sprechen anders, leben einen anderen Tagesrhythmus und vieles mehr. Gleiches gilt für Reichtum, Gesundheit, erfüllte Beziehungen und alle anderen Wünsche des Lebens… umgib dich mit den Menschen, die sichtbar und fühlbar leben, was du dir wünschst. Denn da sind so viele Kleinigkeiten, die sie dir niemals beibringen können, weil sie für sie so normal sind, dass sie dafür gar keine Worte haben – du kannst sie nur durch Beobachtung und Einfühlen erleben und in dein Sein integrieren. Deshalb sind übrigens Kliniken das schlimmste, was du deinem Unterbewusstsein antun kannst, weil du plötzlich nur noch mit Menschen umgeben bist, die alle dasselbe Problem haben wie du – und somit macht ihr euch gegenseitig das Leben schwer, weil eure unbewussten Mechanismen die ganze Zeit gegenseitig das Problem erhalten.
Manifestation ist nichts, das du einmal theoretisch verstehst und ab dann erfolgreich umsetzt. Hier geht es um den tiefsten Prozess deiner Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstwerdung. Das hier ist der wahre Sinn deines Lebens. Denn alles, dessen du dir bewusst wirst, muss nicht mehr in der Welt als unbewusstes Muster zu Konflikten führen. Ich finde, es lohnt sich, denn es führt dazu, dass du dir eine Realität kreierst, in der du immer weniger Energie durch unnötige Reibung verlierst. Und Energieeffizienz war schon immer das Erfolgsgeheimnis der Evolution.
Wenn wir also als Realität erhalten, wer wir sind, dann übst du ab jetzt jeden Tag, aus der Identität zu handeln, die bereits alles hat, was du dir bis gestern noch gewünscht hast. Das kann sowohl die Lösung eines akuten Themas als auch das Erreichen eines umfangreicheren Traums sein. Stoppe dich, aus deiner Identität zu handeln, die „noch vor dem Problem steht“. Merkst du, dass es sich hierbei um einen Shift deines inneren Bildes handelt? Wer ist dein Ich, das sich gar nicht mehr daran erinnert, dass es solche Probleme überhaupt gibt? Wer ist dein Ich, das ein Leben in der Freude, Leichtigkeit und Fülle lebt? Wer ist dein Ich, das Vertrauen und Gelassenheit als Seinszustand tief verinnerlicht hat?
Alle deine Träume werden Realität, wenn du dran bleibst und dich diesem Bewusstwerdungsprozess stellst. Wer ist die Version von dir, die bereits alles hat, wovon sie zuvor träumte? Wie viel freier, reicher und lustiger kann sie träumen und mit jedem Moment umgehen?
Diesen Prozess in deine reichste, glücklichste, gesündeste, verbundenste, freiste, liebevollste, gelassenste, kreativste, großzügigste, wirkungsvollste, schöpferischste, wahrhaftigste, leidenschaftlichste, hingebungsvollste Realität als servant Leader begleite ich als Mentorin. Meld dich einfach, wenn du mitmachen willst.
Alles Liebe, Leonie